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Beyond the Means // Behind the Scenes

Behind the scenes aus dem Shooting am Samstag mit Alicia.

Was euch in diesem Blogeintrag erklärt wird:

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Drei Tage sind schon vergangen seit dem veröffentlichen von “Beyond the Means” und wie dort angekündigt möchte ich euch nun einen kleinen Einblick hinter die Kulissen meiner Arbeit zeigen. Bevor nun aber die große Enttäuschung kommt, ein paar kurze Worte. Dieser Blogeintrag zeigt kein Time-Lapse und auch kein Foto hinter der Kamera, kein Video das ich kommentiere und keine ausführlichen Arbeitstechniken. Ich möchte euch lediglich einen kleinen Einblick in die Entstehung des fertigen Bildes zeigen. Dazu gehört meiner Meinung nach…

1. Die Bildidee bevor die Arbeit beginnt

Ziel des Shootings war eindeutig das zu verwirklichen, was mir schon Wochen zuvor im Kopf umherschwirrt. Ein Portrait mit zwei Streiflichtern und einem Hauptlicht. Dazu einen passenden Hintergrund mit Photoshop und eine Vignette die das ganze in Szene setzt. Posen muss natürlich das Modell. (natürlich habe ich dafür kein Bild, Gedankenkopierer sind leider noch nicht erfunden)

2. Reichlich Ausschuss während des Shootings

Ausschuss ist mir wichtig. Dazu steh ich und das gehört auch dazu. Was wäre ein Shooting ohne Fotos, die man am liebsten sofort löschen möchte – aber das tu ich aus Prinzip nicht! Ich brauche diesen “Ausschuss” dafür, dass ich mein Licht einstellen und richtig setzen kann und das Modell braucht ihn dafür, sich optimal an die Situation zu gewöhnen, in der sie sich gerade befindet. (links: 25 / 300 Fotos; Sortiert nach dem Ampelsystem, mit Sternen wurde dann fein sortiert)

3. Das Bild wie es aus der Kamera kommt (out of cam)

Total unspektakulär – wie sich einige jetzt Denken werden – Aber so ist das nun mal, wenn man das Bild später durch Photoshop jagen möchte. Das Bild entsteht im Kopf und (vorerst) nicht auf dem Bildschirm/Sensor. Dabei muss ich immer an das “How To” auf meiner Startseite denken.. erst überhirnen, dann loslegen! (rechts: Aufnahme mit ƒ8.0, Belichtungszeit 1/125 sec. und ISO 100)

4. Die Bearbeitung auf 27 Zoll

4.1 Freistellen

Wer in Sachen Bildbearbeitung nicht so gewandert ist, Freistellen bedeutet das ausschneiden oder herauslösen des Objekts vom Hintergrund. In diesem Fall ganz klar zu erkennen: Der Störende Hintergrund (mein Weißes Laken, Stativ, Boden) wird entfernt (Bild links)

4.2 Hintergrund einfügen

Bestehend aus einigen Einstellungsebenen, Texturen und Füllebenen entsteht ein Hintergrund, der einen radialen Verlauf nach außen zeigt und das Objekt in der Mitte hervorhebt. Durch den hellen Hintergrund im Zentrum des Bildes erleichtere ich mir den nächsten Schritt.

4.3 Freigestelles Objekt mit dem Hintergrund verbinden

Und nun beginnt für mich der schwerste Teil, denn in diesem Bereich habe ich in meiner 2 Jährigen Photoshoplaufbahn so gut wie keine Erfahrung, muss also fast von vorne Anfangen. (links: mit Fotofiltern, Tonwertkorrekturen und einer Farbton/Sättigung-Ebene wird der braune Look angepasst und die Sättigung ein wenig entnommen)

4.4 Störungen entfernen und Konturen herausarbeiten

Die Konturen im Gesicht und in den Haaren werden mit Dodge & Burn (Abwedeln & Nachbelichten) betont. Somit verleihe ich Alicias Gesicht mehr Konturen. (kein Bild)

4.5 Feintuning am “fertigen” Bild

Vor diesem Arbeitsschritt ist das Foto (eigentlich) schon Fertig. Es hätte bereits eine Daseinsberechtigung.. wäre dort nicht das gewisse Etwas, das dem Foto den kleinen Kick geben könnte und es sich von der Masse abhebt. Somit mache ich mich auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Verschiebe Regler, färbe ein, verändere Füllmethoden und lege Tonwertkorrekturen an. Fertig ist das Bild.

5.0 Bearbeitungsschritte im Überblick

Als abschließende “Worte” möchte ich euch das Setup und meine Ebenenpalette zeigen.

 

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